Vor Abflug: Bundesaußenminister Maas erwähnt Palästinenser mit keinem Wort

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Der neue Bundesaußenminister, Heiko Maas, reiste heute, nur 11 Tage nach Dienstantritt, nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete. (Foto: © Thomas Koehler/photothek.net)

 

4 Gedanken zu “Vor Abflug: Bundesaußenminister Maas erwähnt Palästinenser mit keinem Wort

  1. Der 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel bietet einen guten Grund, dankbar auf die freundschaftlichen Beziehungen hinzuweisen und einen frühen Antrittsbesuch unseres neuen Ministers des Auswärtigen zu organisieren. Auf der anderen Seite hat unsere Regierung es versäumt, im vergangenen Jahr mit deutlichem Nachdruck ein anderes „Jubiläum“ zu „würdigen“: 50 Jahre Besatzung der „Gebiete“ und brutale Unterdrückung der palästnensischen Bevölkerung.
    Frieden gibt es nur zusammen mit Gerechtigkeit.

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  2. Sie sind Ausschwitz näher als Ihnen lieb ist Herr Maas. Vier Wochen Urlaub im Gaza-Ghetto könnte auch Sie überzeugen! Gute Politik erkennt man an Taten und nicht an Dummschwätzerei.
    Übrigens stehen Deutsche Soldaten wieder an der Russischen Grenze und darüber hinaus in 14 weiteren Ländern…

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  3. Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich erfolgreich bei der rechtsextremistischen Regierung Israels eingeschleimt, auf Kosten der Palästinenser. Das ist eines Außenministers der Bundesrepublik unwürdig. Umso mehr als Herr Maas vorher Bundesminister der Justiz war. Außerdem stehen seine Äußerungen im Widerspruch zur Regierung, der er angehört.

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  4. Die Äusserungen von Aussenminister Maas vor seiner Reise nach Israel und sein Auftreten dort haben bei mir Zweifel aufkommen lassen, ob er noch in der Realität lebt.

    Wie kann man ignorieren, dass Israel eine bestens dokumentierte barbarische Politik gegen die palästinensische Bevölkerung der besetzten bzw. blockierten Gebiete betreibt und eine stetige Bedrohung für seine Nachbarstaaten, einschliesslich des Irans bedeutet. Wie kann man übersehen, dass Israel das humanitäre Völkerrecht nicht anerkennt und mit Füssen tritt.

    Und da behauptet der Aussenminister, dass Deutschland und Israel die gleichen Werte verbinden!

    Er wärmt den anachronistischen Begriff der „Staatsraison“ wieder auf, einen Begriff der in die Zeit Macchiavellis im 17.Jahrhundert gehört und nicht in eine Demokratie des 21.Jahrhunderts. Ausserdem ist es gefährlich, sich mit deutscher Nibelungentreue an einen Staat zu binden, der nicht gerade durch Friedensliebe auffällt.

    Ich finde es zynisch, die palästinensische Autonomiebehörde zu direkten „Friedensgesprächen“ mit der israelischen Regierung zu drängen, wenn die letzten 5 Jahrzehnte gezeigt haben, dass sie nur einer Hinhaltetaktik dienten, um das zionistische Ziel eines Gross-Israels zu beschleunigen, wenn möglich ohne die einheimische palästinensische Bevölkerung. Ausserdem müsste Maas wissen, wie „Friedensgespräche“ zwischen Siegern und Besiegten, Besatzern und Besetzten ausgehen.

    Es erstaunt mich, dass er als Jurist aussagt, dass Israel ein „jüdischer und demokratischer Staat“ sei. Er ist weder das eine noch das andere, weil sich beides auf Grund unwiderlegbarer Fakten gegenseitig ausschliesst.

    W.Behr 88634 Herdwangen-Schönach

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