Israelische Armee verweigert Auskunft über Schüsse auf Journalisten in Gaza

Journalists stage protest after killing of Yaser Murtaja
Journalisten in Gaza protestieren am 8. April 2018 gegen die Erschießung ihres Kollegen Yaser Murtaja durch israelische Scharfschützen zwei Tage zuvor. (Foto: palinfo)
Zweifel an der Behauptung der israelischen Armee
Murtaja und Hussein
Yaser Murtaja (30, links) und Ahmad Abu Hussein (24, rechts) wurden während ihrer Tätigkeit als Journalisten von israelischen Scharfschützen in Gaza getötet. Die Armee verweigert weiterhin jede Auskunft darüber, ob die Verantwortlichen bestraft werden. (Fotos: Archiv)

2 Gedanken zu “Israelische Armee verweigert Auskunft über Schüsse auf Journalisten in Gaza

  1. Warum nennt ihr das Kind nicht beim Namen.

    Das ist keine Armee, das sind Mörder.
    Es ist eine Schande für die BRD mit solchen Leuten noch
    igendwelchen diplomatischen Austausch zu betreiben, sowie denen
    noch Waffen zu liefern, womit sie sich mitschuldig machen.
    Dieser Bericht ist ein weiterer Beweis für die Feigheit der Journalisten, das
    Kind beim Namen zu nennen.

    Es fehlen die Worte Mörder, Verbrecher u.s.w. um das was hier stattfindet zu beschreiben.
    Das ist keine Armee die hier agiert, das ist ein Haufen Schwerverbrecher, die offensichtlich
    in der aktuellen Welt der Berichterstattung Immunität geniesst.
    Naja vielleicht kann man mit so einem Bericht die Illusion, man wäre ein Journalist,
    aufrecht erhalten.
    Mein Tip beschreibt die Dinge wie sie sind, oder lasst es sein.

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    • „… oder lasst es sein“ ?

      Das ist genau, was die restliche Berichterstattung in Deutschland macht. Und das empfehlen Sie ernsthaft? Dann liegt Ihnen an der Sache nicht viel.

      Was Sie sehen müssen ist, das Journalismus Berichterstattung ist, nicht Aktivismus. Unsere Aufgabe ist es, über die Dinge, die stattfinden, sachlich und korrekt zu berichten, um dann dem Leser die Möglichkeiten zu geben, sich auf der Basis dieser Informationen eine eigene Meinung zu bilden. Und wenn Sie nach dieser sachlichen Berichterstattung für sich zu der Erkenntnis gelangten, dass es sich hier um einen Mord und ein Verbrechen handelt, konnten Sie sich doch eine Meinung auf der Basis des Berichts bilden. Dann hat der Journalismus seine Aufgabe erfüllt. Dafür kritisiert zu werden, macht keinen Sinn.

      Im übrigen müssen Sie im Journalismus klar zwischen Bericht und Kommentar unterscheiden. Im Bericht – wie diesen hier, den Sie kritisieren – werden ausschließlich die Fakten geschildert, so wie sie sich zugetragen haben. Im Kommentar kann der Journalist dann auch eine Meinung dazu liefern. Und wenn Sie meinen, wir würden nicht genug Klartext reden – dann lesen Sie doch vielleicht einmal unsere Klartexte. Sie finden Sie hier: https://palaestina-nachrichten.de/klartext. – Meinen Sie wirklich, wir äußern uns nicht klar genug?

      Wenn Sie dann noch unter dem Menüpunkt „Nachrichten“ schauen, was wir tagtäglich berichten, ist es erst recht unbegreiflich, wenn Sie ausgerechnet uns „Feigheit der Journalisten“ vorwerfen. Wenn wir etwas ganz sicher nicht sind, dann feige. Wären wir es, gäbe es die Palästina Nachrichten gar nicht.

      Gäbe es aber die Palästina Nachrichten nicht, hätten Sie von dem, was wir hier berichtet haben, nie etwas erfahren – denn die anderen „lassen es sein“.

      Dann hätten Sie sich aber auch nicht ihre sehr klare Meinung bilden können. Und das wäre nicht gut. Oder?

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